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Unsere Begegnungen sind auf ein Mindestmaß reduziert worden. Damit fällt auch die Möglichkeit weg, einfach mal ein Schwätzchen zu halten. Gerade ältere Menschen unserer eifeler Region vermissen den ungezwungenen Austausch mit Anderen, das Klönen, Tratschen und Lachen. Der Verein Bürger für Bürger nutzt nun das Telefon, um wieder verstärkt miteinander in Kontakt zu kommen.

Bürger für Bürger und das „Mir hale en Schwätzje“ - Telefon

Rund 900 Mitglieder hat der Verein Bürger für Bürger. Die meisten von ihnen sind im Rentenalter und gehören somit zur Risikogruppe der COVID-19-Pandemie. Aus ihrer Mitte kamen immer wieder Impulse, die die Macher des Vereins dazu anregten, sich etwas einfallen zu lassen.

Also schenken engagierte Menschen des Vereins Bürger für Bürger ab sofort anderen Menschen in der Verbandsgemeinde Daun „ihr offenes Ohr“. Oft hilft es schon, mit jemandem vertraulich zu reden, sich über die eigenen Anliegen und alltäglichen Gedanken auszutauschen - oder eben einfach mal ein Schwätzchen zu halten.
Anna Utters, Ureiflerin mit Organisationstalent, ist für die Idee Feuer und Flamme: „Ich freue mich über diese Initiative und vor allem die Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben, auch von zu Hause aus”. Die junge Erziehungswissenschaftlerin hat spontan die organisatorischen Grundlagen mitentwickelt und klemmt sich gerne hintes Telefon: „Die Gespräche sind einfach bereichernd und machen große Freude.” Gemeinsam mit den Initiatoren Simone und Tim Becker wird das „Mir hale en Schwätzje“ - Telefon mehr und mehr mit Leben gefüllt.

 

„Durch ein bloßes Schwätzchen Gemeinschaft zu leben, macht einfach Sinn. Wir Eifeler zelebrieren dies ohnehin als eines der wichtigsten Rituale”, meint Tim Becker. „Im Alltag haben wir fast immer Zeit für ein gutes Wort, Klatsch und Tratsch und etwas zum Lachen. Warum jetzt darauf verzichten?”

„Also ran ans Telefon!” - freut sich der Vorsitzende Gerd Becker. „Bleiben wir einfach im Gespräch.”

So erreichen Sie unser „Mir hale en Schwätzje“ - Telefon:                   

Unsere Telefonnummer ist: 06592 / 926 38 99

simonebeckerSimone Becker leiht dem "Schwätzje"-Telefon ihre Stimme

Wir hören nicht nur gerne zu, wenn Sie sich alleine fühlen oder Ihre Gedanken mit uns teilen mögen. Auch wenn Sie sich unsicher sind, wo Sie sich bei bestimmten Fragen oder Anliegen hinwenden könnten, helfen wir gerne. Oder kennen Sie jemanden, der sich über ein offenes Ohr freut? Dann geben Sie gerne unsere Nummer weiter.

Dann können Sie uns anrufen:

montags bis freitags zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr

Sie mögen allerdings beachten, dass Ihre Gesprächspartnerinnen und -partner keine ausgebildeten Telefonseelsorger sind. Auch wären rechtliche, medizinische und psychologische Anliegen anderweitig zu bearbeiten. Dies vermitteln wir jedoch im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne.

Wir möchten das „Mir hale en Schwätzje“ - Telefon gerne so menschennah wie möglich gestalten und freuen uns deshalb über jegliche Anregungen und Tipps. Gerne sammeln wir auch Telefonnummern möglicher Anlaufstellen, an die wir in bestimmten Fällen vermitteln können. Schicken Sie uns diese Infos gerne an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auch mit auftretenden Fragen können Sie sich gerne entweder per Mail an uns wenden oder Sie probieren unser „Mir hale en Schwätzje“ - Telefon einfach mal aus.

Nun bleibt uns nicht viel zu sagen, außer Ihnen allen schöne Frühlingstage zu wünschen, passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

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Anna Utters bereitet sich auf das nächste "Schwätzje" vor